Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms „Common Ground – Über Grenzen mitgestalten“ (Robert Bosch Stiftung)

Untersuchungsgegenstand

Obwohl sich grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Nachbarstaaten intensiviert haben, hemmen unterschiedliche Verwaltungsstrukturen die gemeinsame Gestaltung von Grenzregionen. 

Mit dem Programm „Common Ground“ fördert die Robert Bosch Stiftung grenzübergreifende Beteiligung der Bevölkerung an der Gestaltung ihrer Region.

Aufgabe

Auf Programmebene analysierte die Evaluation die Wirkungen das Programm bei Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Bürger:innen. Sie betrachtete, inwieweit die intendierten Zielgruppen für die Beteiligung erreicht wurden sowie den Einfluss der Beteiligungserfahrung auf Beteiligungsakzeptanz, Beteiligungsverhalten und Demokratieverständnis.

Auf Themenebene gewann die Evaluation Erkenntnisse für die Strategie der Stiftung im Themenfeld Demokratie. Sie untersuchte die Motivation und Erfahrungen der beteiligten Bürger:innen, Voraussetzungen für niedrigschwellige Beteiligungsformate, Lern- und Kompetenzgewinne im Umgang mit demokratischen Prozessen sowie die Motivation beteiligter Organisationen und Möglichkeiten zur Verstetigung von Beteiligungsprozessen.

Auf Grundlage der überprüften Wirkannahmen leitete die Evaluation Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Programms und der Aktivitäten im Themenfeld Demokratie ab.

Methoden

  • Quantitative und qualitative Zielgruppenbefragungen

  • Vor-Ort-Besuche / Teilnehmende Beobachtung der Projekte  bzw. Formate

  • Desk Research / Dokumentenanalyse / Medienanalyse

  • Wirkungsanalyse / Beratung & Transfer / Strategische Begleitung auf Themenebene

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