Evaluation des Förderprogramms „Aufsuchende politische Bildung für die Arbeitswelt“ (bpb)

Untersuchungsgegenstand

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) fördert mit dem Programm „Aufsuchende politische Bildung für die Arbeitswelt“ Modellprojekte, die neue Ansätze politischer Erwachsenenbildung erproben. Die Angebote finden am Arbeitsplatz oder arbeitsplatznah statt, um so auch Menschen zu erreichen, die bestehende Angebote der politischen Bildung bislang wenig nutzen.

Viele Projekte richten sich an Berufsgruppen, die mit besonderen Zugangsbarrieren oder Benachteiligungen konfrontiert sind. Dazu gehören beispielsweise Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, migrantische Arbeitnehmer:innen in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder FLINTA-Personen.

Aufgabe

Die externe Evaluation durch com.X begleitete die Modellprojekte und verfolgte zwei Ziele:  

  • Lernen und Weiterentwickeln (formative Evaluation): Regelmäßige Reflexionsrunden zwischen Evaluationsteam und Projekten sowie programmübergreifende Qualifiaktions- und Vernetzungsangebote unterstützten die Projekte dabei, aus ihren Erfahrungen zu lernen und ihre Ansätze weiterzuentwickeln.
  • Erfahrungen und Ergebnisse sichern (summative Evaluation): Die Evaluation bereitete die Erfahrungen und Ergebnisse der Modellprojekte systematisch auf und machte sie für Bildungsträger und Fachwelt nutzbar.

Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen zudem die bpb dabei, ihr neues Handlungsfeld „Arbeitswelt und Unternehmen“ weiterzuentwickeln.

Methoden

  • Regelmäßige Vernetzungs-Workshops und Vernetzungsformate (digital und in Präsenz)

  • qualitative Interviews

  • Online-Befragungen (u .a. in einfacher Sprache)

  • Dokumentenanalysen

  • teilnehmende Beobachtung durchgeführter Bildungsangebote

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